Information

Mit einem Kind mit Behinderung läuft der Erstkontakt meistens über den Kinderarzt oder das Kinderspital. Oder die Mütter- und Väterberatungsstelle leitet die Eltern weiter an die Therapiestelle des Heilpädagogischen Zentrums Uri, welches im Auftrag des Kantons unter anderem Heilpädagogische Früherziehung (HFE) an bietet.

Die Heilpädagogische Früherziehung unterstützt ab Geburt bis Schuleintritt Kinder mit einer Behinderung oder einer Entwicklungsauffälligkeit. Die Früherzieherin besucht das Kind in der Regel wöchentlich zu Hause. Es wird auch in kleinen Gruppen oder, wenn es die Situation erfordert, an der Therapiestelle gearbeitet. Angemeldet werden die Kinder von ihren Eltern oder von Fachpersonen, die mit der betroffenen Familie Kontakt haben.
Die Therapiestelle des HPZ bietet zudem weitere Therapieformen an. Die Anmeldung zu den verschiedenen Therapieangeboten im Frühbereich im Kanton Uri geht folgendermassen vor sich:

Für HFE, Logopädie und Psychomotorik können die Kinder durch die Eltern, die Lehrpersonen, den Schulpsychologischen Dienst sowie durch Ärztinnen und Ärzte angemeldet werden. Für Ergo- und Physiotherapie ist eine ärztliche Verordnung notwendig.